Anti-Aging Kosmetiktipps

 

Der Begriff “Anti-Aging” ist nicht geschützt und daher gibt es mittlerweile kaum noch einen Hersteller von Kosmetikprodukten, der keine Produkte für die reifere im Sortiment hat. Die Versprechungen sind dabei groß. Es soll nicht nur der natürliche Alterungsprozess der verlangsamt werden, sondern ein Verjüngungseffekt, meist schon nach wenigen Anwendungen, sichtbar sein. Doch wie findet man in diesem Überangebot qualitativ hochwertige Produkte? Hier lohnt es sich zunächst einen Blick auf die Einflussfaktoren der Hautalterung, die etwa ab dem 25. Lebensjahr beginnt, zu werfen.

Den größten äußeren Einfluss hat die UV-Strahlung. Durch sie entstehen freie Radikale, die Zellbestandteile zerstören. Ausgiebige Sonnenbäder – auch in Solarien – verstärken diesen Alterungseffekt sowie die Bildung von “Altersflecken”. Besten Schutz bieten hier vor allem Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Stiftung Warentest hat schon mehrfach festgestellt, dass Qualität hier keine Frage des Preises sein muss. Einen weiteren erheblichen Einfluss auf die vorzeitige Hautalterung mit Faltenbildung haben Nikotin- und Alkoholgenuss. Hiergegen gibt es leider auch kein “Gegenmittel”.

Kleinere Fältchen entstehen auch bei zu trockener Haut. Zu einem ebenmäßigeren Hautbild führen neben ausreichend getrunkener Flüssigkeit, ca. zwei Liter am Tag, vor allem Cremes die die Haut vor allem im Sommer mit Feuchtigkeit und im Winter mit Fett versorgen.

Das Problem der so genannten “Faltenkiller” Vitamin C, Kollagen, Coenzym Q10 und Hyaluronsäure ist, dass sie durch das Auftragen auf die Haut nicht in die tieferen Hautschichten vordringen können um dort vorhandene Schäden zu beheben. Laut einer Studie der Universität Michigan gibt es allerdings Hoffnung. Dort haben Forscher festgestellt, dass einige Methoden bzw. Wirkstoffe die Kollagenproduktion anregen und dadurch das altersbedingte Absacken des Bindegewebes aufhalten können: Die wirksamsten “Verjünger” sind Cremes mit Retinol, die Hauterneuerung mit dem Kohlendioxid-Laser und Injektionen mit vernetzter Hyaluronsäure.
Sie alle regen die Zellen der Unterhaut an mehr Kollagen zu produzieren, was für ein festeres Hautbild sorgt. Die Studie der Universität Michigan ist in den „Archives of Dermatology“ erschienen. Weitere Infos zu Anti-Aging-Kosmetikprodukten

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